Paranid Prime
Auf dem Juwel des Paraniden Imperiums werden die besten Raumschiffausrüstungen hergestellt. Dazu gehören z. B. vernichtende Thermonuklearraketen, semi-organische Raumschiffgehäuse, Flugsysteme mit künstlicher Intelligenz und hochleistungsfähige Laser. Den Himmel von Paranid Prime beherrscht eine feurige Gaswolke, das Resultat eines schrecklichen Experiments der Xenon.
Predigers Einsamkeit
Der Name dieses Systems ist irreführend, hat aber dennoch eine tiefere Bedeutung. Der Sektor liegt in der Nähe des Sterns Ma'kare, dessen Eruptionen dafür sorgen, dass sich Materieschwaden durch dieses System ziehen. Da die Stationen dem Stern sehr nahe sind, wurden alle mit einer neuen, reflektierenden Teladianiumpanzerung ausgestattet, welche die Stationen den Materieschwaden gegenüber relativ unempfindlich machen. Die Stationsschilde absorbieren etwa 80 Prozent des Schadens, den Rest blockt die Panzerung ab. Ein Hohepriester der Paraniden, der diesen Sektor kurz nach dessen Entdeckung besuchte, gab dem System den heutigen Namen. Damals waren die Gasschwaden noch deutlich weiter entfernt und auch der Stern selbst war noch nicht so nahe, daher schien der Sektor nahezu leer zu sein. Jeder gläubige Paranide hält den sich nähernden Stern für ein Omen, daher besuchen viele Priester das System, um es mit eigenen Augen zu sehen.
Predigers Zuflucht
Obwohl sich die Xaar Priester in einem weit entfernten System von Paranid Prime befinden, betreiben sie Predigers Zuflucht mit strenggläubiger religiöser Inbrunst und Anstand. Die ruhigen und hingebungsvollen Arbeitermönche stellen feine Schmuckstücke und die besten automatisierten, semi-intelligenten Waffen her.
Priester Ringe
Obwohl dieses System hauptsächlich für den landwirtschaftlichen Bedarf produziert, ist es mit seinen Fabriken ein häufiges Ziel für Überfälle und Sabotagen. Der stürmische, ringförmige Planet, der dieses System beherrscht, wird von den Paraniden momentan für eine baldige Besiedlung vorbereitet.
Priesters Gnade
In diesem System werden wichtige Güter für das Ausrüstungsdock in Imperators Graben produziert. Es stellt darüber hinaus riesige Mengen an Mineralien und organischen Produkten bereit, die von den Besatzungsmannschaften angefordert werden. Trotz der starken Sicherheitsvorkehrungen im Umfeld der militärischen Fabriken verkörpert die Schmuckwerkstatt für die aggressiveren und gefährlichen Plünderer sowie die Piraten aus umliegenden Systemen ein verlockendes Ziel mit vielversprechender Beute.
Priesters Schutzort
Dieses System wurde kurz nach der Entdeckung des Sektors weiter im Süden besiedelt. Durch den Bau eines Klosters diente dieses System durchreisenden Priestern als Meditationsstätte und Ort der Ruhe. Da die Militärkräfte dieses Sektors noch stark unterbesetzt waren, geriet das Kloster eines Tages durch Piraten der benachbarten Sektoren unter Beschuss. Die Priester hielten mehrere Tage in den Tempelhöhlen aus, bis es den Paraniden gelang, einen Zerstörer zur Unterstützung in diesen Sektor zu schicken. In der Zwischenzeit gilt der Sektor als sicherer und der Zerstörer wurde in ein nahegelegenes System abkommandiert, um dort ähnliche Übergriffe auf paranidische Einrichtungen im Keim zu ersticken.
Reich des Kardinals
Da die meisten Paraniden weitab von Paranid Prime in anderen Raumsektoren leben, suchte der Priesterherzog der Paraniden nach einem neuen Kardinal, der den Aufbau der religiösen Einrichtungen in den neuen paranidischen Systemen koordinieren sollte. Der Kardinal wählte dieses System als seinen Hauptsitz aus und machte es zum Zentrum des Zweiten Herzogtums. Der Sektor prahlt mit seinen Schiffswerften und Ausrüstungsdocks und wird von einem Zerstörer bewacht, hauptsächlich zum Schutz vor Piraten, die gelegentlich durch das Nordtor einfallen.
Reich des Pontifex
Trotz der fantastischen Behauptung, die Asteroiden dieses Systems bestünden aus Nividium, scheinen sie jedoch nur Erz und Silizium aufzuweisen. Die beiden Fabriken, die billigen, kommerziellen Schmuck für den Exportmarkt produzieren, wären jedoch eine Goldmine für jeden Piraten, dem es gelänge, die Verteidigungslinien zu durchbrechen.
Ruhe des Pontifex
Dies war der letzte der Sektoren des neuen Herzogtums, der besiedelt wurde. Er ist bekannt für seinen Mangel an Gastfreundschaft und gilt als Rückzugsort des Pontifex für den Fall, dass er die Hauptsektoren einmal schnell verlassen muss und aus dem einen oder anderen Grund der Kontakt zur Aussenwelt abbricht. Da sich der Sektor tief im Zweiten Herzogtum befindet, ist er nur sehr schwer zu erreichen. Umso mehr, da die nahegelegenen Piratensektoren eine direkte Route hierher unter ihrer Kontrolle haben.
Unheilige Herkunft
Dieser Sektor befindet sich in einem niedrigen Orbit des feindseligen Planeten Xhar'Bar, dessen Kolonisten von den Priestern Xaars angeklagt wurden, nicht nach den Regeln und Geboten der paranidischen Religion zu leben.
Weisheit des Imperators
Diesem Sektor wird eine grosse Bedeutung zugeschrieben. In den alten Zeiten, als es im Palast des Imperators in den höchsten Bergen der paranidischen Heimatwelt derart kalt wurde, dass der Frost sämtliche Reisenden vom Palast fernhielt, verbrachte der Imperator den Winter gewöhnlich in seiner Residenz in der Äquatorialregion. Nachdem die Atmosphäre des paranidischen Heimatplaneten von den Xenon nahezu vernichtet worden und die Äquatorialregion unbewohnbar geworden war, zog sich der Imperator wieder in seinen Palast in den Bergen zurück.
Durch das Experiment der Xenon wurde soviel Hitze freigesetzt, dass die ehemals kalten Regionen des Planeten davon profitierten und nun auch im Winter zugänglich waren. Um langjährige Traditionen wieder zu erneuern, liess der Imperator auf dem Planeten in diesem Sektor eine neue Winterresidenz in der Äquatorialregion errichten, von wo aus man eine einzigartige Aussicht auf den grossen See zu Füssen des Kiar Mat-Gebirges hat. Während der langen Winterzeit in der nördlichen Hemisphäre von Paranid Prime hält sich der Imperator mit seinen Beratern nun in diesem Sektor auf, um die Tradition zu erhalten.
