Sektoren der Argonen
Aguilars Gürtel
Die argonische Kolonie in diesem Sektor wurde kurz nach der ersten Kha'akinvasion gegründet, und dient dazu, andere argonische Kolonien mit dringend benötigten Lebensmittlen und Mineralien zu versorgen.
Akeelas Leuchtfeuer
Die in die Jahre gekommene, aber immer noch brillante Nuklearwissenschaftlerin Akeela Hartnell hatte einen Traum. Sie wollte eine Kette künstlicher Sonnen erzeugen, die jeder zur Positionsbestimmung nutzen könnte und die den ständig expandierenden Kolonien aller Völker als unerschöpfliche Energiequelle für deren Sonnenkraftwerke dienen sollte. Das Raumschiff, das Akeelas Traum zur Wirklichkeit werden lassen sollte, begann schliesslich seine Reise. Aber bei der Durchquerung des Omikron Lyrae-Systems wurde das Schiff von einem extrem schnellen Asteroiden getroffen, der seine einsamen Kreise durch das System zog.
Es war unmöglich, ihm auszuweichen und bei der Kollision wurde Akeelas Raumschiff schwer beschädigt. Die ganze Besatzung ausser der Wissenschaftlerin verliess das Schiff mit den Rettungskapseln. Ganz auf sich allein gestellt gelang es Akeela, das Schiff mit seiner gefährlichen Fracht in sicheren Abstand zu den bewohnten Systemen zu bringen, wo das schwer beschädigte Raumschiff in einer gigantischen Kettenreaktion verging. Trotz der Entfernung hatte dies noch Auswirkungen auf das Sprungtor des Sektors, das automatisch seine Ausrichtung veränderte und eine Verbindung zum Sektor Aladnas Hügel herstellte.
Das Ergebnis von Akeelas Projekt, das fast in einer Katastrophe endete, ist nun ihr Geschenk an die Bewohner der Galaxie. Akeelas letzter Wunsch bestand in einer Bitte an die argonische Regierung. Die Argonen sollten das System verwalten, es sollte aber ein freies System und ein sicherer Hafen für Händler aller Völker sein. Die vier funkelnden Sterne, welche einst diesen Sektor zierten – das Resultat Akeelas Traums, sind nun verblaßt und vergangen. Aber ihr Traum lebt in vielen Herzen weiter, und so wurde dieser Sektor nach ihr benannt.
Aladnas Hügel
Aladnas Hügel gehört zu den ersten Systemen, die nach dem letzten Xenon-Krieg durch die Argonen besiedelt wurden. Es diente als Versorgungs- und Unterstützungspunkt für die Erkundung weiterer Systeme. Das von den Xenon für den Rückzug benutze Tor war intakt geblieben und ermöglichte die rasche Erforschung des Weltraums jenseits dieses Systems. Und es erlaubte den Truppen Rache suchender Veteranen die rücksichtslose Jagd auf Nachzügler der Xenon.
Antigone Memorial
Dieser Sektor beherbergte einst die grösste Station der argonischen Föderation, die Antigone. Im Jahr 215 wurde dieses System von der grössten Xenon-Streitmacht angegriffen, mit der man bis zu diesem Zeitpunkt konfrontiert worden war. Gerade als die Station ihre Verteidigungsschiffe losschickte, wurde die Andockschleuse von einigen Geschützsalven schwer getroffen. Dabei wurden mehrere Kampfschiffe zerstört, was eine Kettenreaktion in Gang setzte. Die Station wurde völlig zerstört, Tausende verloren dabei ihr Leben.
Einigen Besatzungsmitgliedern und Besuchern gelang es, sich während der Kampfhandlungen mit Rettungskapseln in Sicherheit zu bringen. Nachdem der grösste Teil der Xenon-Flotte das Gebiet verlassen hatte, wurden die Fluchtkapseln während der grössten Rettungsaktion in der argonischen Geschichte geborgen. Als die 'Springbird', eines der vielen beteiligten medizinischen Hilfsschiffe, mit vielen Geretteten an Bord den Sektor gerade verlassen wollte, wurde es angegriffen und zur Notlandung auf dem Wüstenplaneten "Sandwell" gezwungen. Direkt, nachdem es in die Atmosphäre des Planeten eingetaucht war, ging jeglicher Funkkontakt verloren. Zwar wurde die Rettungsaktion unverzüglich ausgeweitet, um auch auf der Planetenoberfläche nach Vermissten zu suchen, doch aufgrund der sengenden Hitze, die auf dem Planeten herrschte, konnten keine Überlebenden mehr geborgen werden. Der ehemalige Aussenposten dient jetzt als Gedenkstätte für zahlreiche Argonen, die hierher reisen, um ihren Kriegstoten die letzte Ehre zu erweisen.
Argon Prime
Das Hauptsystem der Argonen, durchflutet durch das Licht der Sonne "Sonra", wird durch den Planeten "Argon Prime" beherrscht. Dieser reiche und wunderschöne Planet ist dicht bevölkert und wird gewöhnlich durch starke Raumstreitkräfte der Argonen gesichert. Neben dem Zerstörer Titan wurde hier vor kurzem auch das neueste Flaggschiff der Argonen stationiert - die Argon Eins, ein riesiger Träger der Colossus-Klasse. Ihren Bedarf an Schiffen deckt die Flotte der Argonen zum grössten Teil aus den Schiffswerften der näheren Umgebung, in denen auch private Raumjäger und Transportraumschiffe mit der argonischen Technologie ausgestattet werden.
Drei Welten
Die drei bevölkerten Planeten dieses Systems liegen am Rande des Einflussbereiches der Argonen und Boronen. Sie sind ein beliebtes Ferienziel für Argonen, die eine sichere und weltoffene Umgebung suchen. Hier werden auch die berühmten Delikatessen der "Cuisine Argone" zubereitet. Das Ausrüstungsdock des Systems stellt eine beachtliche Auswahl an Waffen und Ausrüstungsgegenständen sowohl für Kampfschiffe als auch für Vergnügungskreuzer her.
Elenas Glück
Nach dem Kha'akangriff auf Trantor wurde entschieden, die Verteidigung der Heimatsysteme zu verstärken. Eine Streitmacht wurde in Linie der Energie zusammengezogen und nach Elenas Glück gesandt. Der Befehl lautete - den Sektor von den durch Kha\'akangriffe dezimierten Piraten zurückzuerobern. Später erst stellten die argonischen Streitkräfte fest, dass das Sprungtor zum Nachbarsektor Olmacketslats Vertrag durch die Kha'ak zerstört worden war.
Energiezirkulum
Kurz vor dem jüngsten Xenon-Konflikt wurde der Planet "Shipfall" durch ein ungeklärtes Unglück unfassbaren Ausmasses hinweggefegt. Die Druckwelle vernichtete sämtliche Einrichtungen in diesem Gebiet, das zu diesem Zeitpunkt eine aufstrebende industrielle Kolonie der Argonen darstellte. Die seitdem unternommenen Versuche, die Kolonie wieder aufzubauen, blieben bisher erfolglos - momentan beschränken sich die Aktivitäten allein auf den Bergbau und die Landwirtschaft.
Erzgürtel
Diesen Bergbauvorposten umgibt ein Feld mineralienhaltiger Asteroiden, die besonders im Norden sehr dicht beieinander liegen. Piratenüberfälle kommen nur selten vor. Die meisten Transporte führen zum Nordtor. Hochgeschwindigkeitskämpfe gestalten sich wegen der Asteroiden in diesem System äusserst schwierig. Die Asteroiden wirken sich ausserdem negativ auf das Zielen mit Raketen aus.
Getsu Fune
Dieser entlegene Sektor wurde vor Jahren durch eine Abenteurerin per Zufall entdeckt. Die Regierungen der einzelnen Rassen konnten sich seitdem jedoch noch nicht darauf einigen, wer das System zukünftig verwalten wird. Um den eigenen Anspruch darauf zu unterstreichen, ließ hier jede Regierung Raumstationen bauen. Außerdem setzte man, trotz der heftigen Proteste des Patriarchen der Split, die Entdeckerin selbst für eine Übergangszeit als unabhängige Verwalterin ein. Jede Regierung entsandte auch Raumarbeiter und Kolonisten, Transporter und Kampfschiffe und sogar mächtige Zerstörer, um den Frieden in diesem jungfräulichen System zu wahren. Auf Wunsch der Entdeckerin, wurde der Sektor nach einem Raumschiff benannt, mit dem eine andere Sternenkriegerin den Weg in das X-Universum gefunden hatte. Derzeit obliegt die Verwaltung der TerraCorp, die hier Stationen errichtet und so Marktlücken schließt und das eigene Handelsnetz ausweitet.
Heimat des Lichts
Die Anlagen dieses kürzlich erneut kolonialisierten Systems liegen verstreut in der Nähe des jetzt terraformten Planeten "Khos Heaven" und produzieren vorwiegend hochqualitative elektronische Elemente und Stoffe. Wegen der recht nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen gehört dieses System zu den beliebtesten Anlaufpunkten für Überfälle von Piraten, die ergiebigere Beute suchen.
