Das Spieler HQ
HQ Features:
1. Reparatur
Jedes Schiff kann im HQ repariert werden. Beschädigte Schiffe sind unter Stationsinfo und im Menü Stationsparameter gelistet; über das letztgenannte können die Schiffe auch zur Reparatur eingereiht bzw. auch wieder ausgereiht werden. Den Fortschritt der Reparatur kann man auch über die Stationsparameter abfragen – einfach ein Schiff auswählen und ‘I’ oder ‘O’ drücken.
Reparaturen verschlingen, proportional zu Wert und dem zu behebenden Hüllenschaden des Schiffes, Zeit, Credits und Rohstoffe.Das Geld muß am Stationskonto und die Ressourcen müssen im Lager des HQs vorhanden sein, um die Reparatur zu beginnen. Repariert wird in der Reihenfolge, in welcher die Schiffe gelistet wurden. Wenn also ein größeres Schiff das Prozedere aus Mangel an Rohstoffen ‘aufhält’, werden alle darunter gelisteten Schiffe auch nicht repariert.
Über den Daumen kann man sagen, dass sich die Reparaturkosten (Credits und Rohstoffe) für ein Schiff mit 50% Hüllenschaden ungefähr im Bereich von 15-20% dessen Neuwertes bewegen. Vergesst nicht, dass der Kaufpreis eines Schiffes in einer Werft auch die vorinstallierten Waffen und Schilde beinhaltet – wenn Ihr also die Reparaturkosten schätzen wollt, müßt Ihr den Wert der vorinstallierten Ausrüstung abziehen.
Auch die Reparaturzeit ist abhängig vom Wert des Schiffes. Für ein leicht beschädigtes M5 werden nur ein paar Sekunden benötigt – ein schwer beschädigtes Großschiff benötigt aber durchaus ein paar Stunden für eine vollständige Reparatur.
Sollte die Hülle des HQ selbst beschädigt sein, kann man es genauso wie ein Schiff in die Reparaturliste einfügen.
2. Produktion
Das HQ kann auch selbst Schiffe fertigen. Dazu ist es aber zuerst notwendig ein Schiff des gewünschten Typs zu demontieren um an dessen Bauplan zu kommen (siehe unten). Wenn man erst die Blaupausen für ein Schiff hat, kann man so viele davon bauen, wie man möchte oder es sich eben leisten kann.
Alle verfügbaren Baupläne können unter Stationsinfo oder dem Stationsparameter-Menü abgerufen werden. Um ein Schiff zu produzieren, wählt man unter Stationsparametern den Punkt ‘Blaupausen’ an und legt dort, unter Zuhilfenahme der üblichen Tasten (links, rechts, Pos1, Ende, Numpad, usw.), das zu produzierende Schiff und dessen Stückzahl fest. Der Produktionszyklus läuft dann in der vorgegebenen Reihenfolge ab – sollten mehrere Schiffe eines Typs gelistet sein, wird auch hier immer nur eines nach dem anderen gefertigt. Der Produktionsfortschritt bzw. die Schiffsdetails können auch wieder unter Stationsparameter, bei angewähltem Produktionsauftrag mit ‘I’ und ‘O’ abgerufen werden.
Gleich wie bei Reparaturen, verlangt natürlich auch die Produktion Zeit, Credits und Rohstoffe. Auch hier müssen Credits und Rohstoffe auf der Station selbst vorhanden sein. Die Produktionsaufträge werden auch der Reihe nach abgewickelt und auch hier werden, wenn ein größeres Schiff die Fertigung ‘aufhält’, alle nachfolgenden Aufträge nicht fertiggestellt.
Im HQ gefertigte Schiffe verfügen weder über Schilde noch Waffen – auch haben sie keine zusätzliche Ausrüstung außer der, für die jeweilige Schiffsklasse vorgesehenen Standardausrüstung(zB. Lebenserhaltung für den TP).
Die Produktionszeit verhält sich proportional zum Neuwert des Schiffes –von wenigen Minuten für ein M5 bis hin zu mehreren Stunden für ein Großschiff.
3. Demontage
Die Demontage ist der Prozess bei welchem die hochqualifizierten Ingenieure und Roboter des HQs ein Schiff demontieren, um an deren Baupläne für die spätere, eigene Produktion zu kommen. Gleich zu Anfang des Prozesses wird vorgesehen Schiff zerstört – ist die Demotage beendet, wird der neu akquirierte Bauplan dem Produktionsmenü hinzugefügt.
Jedes am HQ gedockte Schiff kann den Demontageaufträgen hinzugefügt werden. Ausnahmen sind; das Spielerschiff und Schiffe deren Baupläne bereits akquiriert wurden. Es ist auch möglich mehrere Schiffe eines Typs zur Demontage einzureihen – sobald allerdings ein Schiff demontiert wird, werden alle anderen typgleichen Schiffe aus der Warteliste gelöscht. Natürlich können Schiffe, zumindest solange der Prozess noch nicht begonnen hat, auch wieder von der Liste genommen werden. Wie auch schon bei der Reparatur und der Produktion kann auch hier wieder der aktuelle Demontagestatus, über Drücken von ‘I’ und ‘O’ bei ausgewähltem Schiff unter Stationsparameter, abgefragt werden.
Die Demontage – also der Prozess um an die Baupläne zu kommen – benötigt nur Zeit und eben ein Schiff. Wie schon erwähnt, ist die Demontage gleichbedeutend mit der Zerstörung des Schiffes, weswegen alle Ausrüstung und Fracht vorher entfernt werden sollte, da diese sonst verloren geht. Die Demontage nimmt gleich viel Zeit in Anspruch wie die spätere Fertigung brauchen würde. Wichtig! – auch beschädigte Schiffe können demontiert werden, solange sie sich nicht gleichzeitig in Reparatur befinden.
4. Lackieren
Ein zusätzliches neues Feature des HQs ist die Lackiererei, in welcher es dem Spieler ermöglicht wird die Farbschemata einzelner Schiffe zu verändern. Beim ‘Lackieren’ kann man die Farbe und deren Intensität auf vordefinierten Flächen der einzelnen Schiffshüllen verändern. Diese von Schiff zu Schiff variierenden, vordefinierten Flächen können nicht verändert werden. Schiffe der Boronen können wegen der speziellen Hüllenmaterialien nicht ‘umlackiert’ werden und sind deshalb auch nicht in der entsprechenden Liste aufgeführt. Bis auf die eben genannten, kann allerdings jedes, am HQ gedockte Schiff, kostenlos umlackiert werden.
Auch hier gelangt man wieder über das Stationsparameter-Menü zur Lackiererei. Darunter werden dann alle am HQ gedockten Schiffe, bis auf die boronischen, aufgelistet. Wenn man hier nun ein Schiff auswählt unter ‘Enter’ drückt, erhält man drei zusätzliche Optionen. Über die ersten beiden Optionen können Farbe und Farbsättigung mit Hilfe der linken/rechten Pfeiltaste sowie ‘Pos1’ und ‘Ende’; alternativ können die Regler auch schrittweise über das Numpad verschoben werden. Mit ‘Enter’ wird die Auswahl bestätigt und das Schiff augenblicklich im eingestellten Farbton ‘umlackiert’. Die dritte Option stellt – ungeachtet aller vorangegangenen Lackschichten - die ursprüngliche, rassenspezifische Lackierung wieder her.
Es gibt eine Einschränkung: man hat keine Möglichkeit die Farbe zu begutachten, bevor die Änderung bestätigt wurde. Das bedeutet also, dass man zuerst etwas mit den Variablen experimentieren muß, um den gewünschten Farbton zu treffen – da das Lackieren aber kostenlos ist, sollte dies keine gröberen Umstände bereiten. Die Bandbreite der Farbvariablen erstreckt sich von 0 bis 360 und für die Sättigung von –256 bis 256. –256 ist im wesentlichen grau, 0 ist die Standardsättigung und 256 ist eine sehr intensive Farbversion.
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